Unterricht nach neuer Zeitplanung:
versuchsweise Einführung des Doppelstundenrhythmus
Zu Beginn des Jahres hat sich das Kollegium des Gymnasiums näher mit dem Dopplestundenrhythmus befasst:
ein Abteilungsleiter der Oscar-Paret-Schule in Freiberg a.N. informierte uns über die Vor- und Nachteile dieser
Zeiteinteilung. Wir informierten uns auch bei weiteren Schulen, die nach dieser anderen Form den Unterricht
gestalten.
Im Mai 2006 beschloss dann die Gesamtlehrerkonferenz auch hier am Gymnasium den Doppelstundenrhythmus
- versuchsweise für ein Jahr - im kommenden Schuljahr einzuführen.
Wir erhoffen uns neben einer Beruhigung und "Verlangsamung" des Arbeits(vor)mittags eine Veränderung der
Lehr- und Lernkultur, da neben einer größeren Methodenvielfalt auf Seiten der Lehrenden die Schüler und
Schülerinnen auf weniger Fächer einlassen müssen, was zu einer Intensivierung des Unterrichts führen
soll.
Da nicht alle Fächer in einer geraden Stundenzahl unterricht werden, ergibt sich eine Einteilung in
"gerade" und "ungerade" Schulwochen: Die beiden Fächer Französisch und Englisch werden in der Klassenstufe 11
mit jeweils 3 Wochestunden unterrichtet. Organisiert wird dies nun folgendermaßen: ungerade Woche: 2 Stunden Franz. 4 Stunden Englisch;
gerade Wochen: 4 Stunden Franz und 2 Stunden Englisch.
Im Schuljahr 2006/07 planen wir für die Zeit zwischen Ostern und Pfingsten eine Evaluationsphase, in der
alle Beteiligten nach ihren Erfahrungen gefragt werden. Dies wird die Grundlage sein für
die Entscheidung, ob der Doppelstundenrhythmus fortgeführt, modifiziert oder wieder abgeschafft wird.